Was ist Business Intelligence (BI)?
Kurz gesagt
Business Intelligence (BI) ist das Sammeln, Kombinieren und Analysieren von Unternehmensdaten, um daraus Berichte und Dashboards zu erstellen. Daten aus etwa Buchhaltung, CRM und Webshop laufen zusammen, sodass Sie Zahlen aus verschiedenen Systemen nebeneinander sehen.
Wie funktioniert Business Intelligence?
Eine BI-Lösung durchläuft drei Schritte:
- Sammeln: Daten aus den Systemen abrufen, die Sie bereits nutzen, etwa Buchhaltung, CRM, ERP, Webshop oder Excel, meist über deren API.
- Kombinieren: die Daten bereinigen und miteinander verknüpfen, damit zum Beispiel ein Kunde im CRM derselbe ist wie in der Buchhaltung. Bei größeren Mengen laufen sie zuerst in einem Data Warehouse zusammen.
- Darstellen: Berichte und Dashboards mit den Zahlen, auf die es ankommt, etwa Umsatz je Kundengruppe, Marge je Produkt oder offene Forderungen, die sich selbst aktualisieren.
Wann brauchen Sie BI?
Die Berichte in Ihren Programmen reichen, solange Ihre Fragen innerhalb eines Systems bleiben. BI lohnt sich, wenn Sie Zahlen aus mehreren Systemen kombinieren wollen, wenn der Monatsbericht tagelanges Kopieren und Einfügen in Excel erfordert oder wenn verschiedene Abteilungen unterschiedliche Zahlen für denselben Begriff berichten.
Worauf sollten Sie achten?
Die meiste Arbeit steckt nicht in den Diagrammen, sondern in den Anbindungen und in Vereinbarungen über Definitionen: Was zählt als Umsatz, wann ist ein Kunde aktiv? Halten Sie das fest, bevor Sie Dashboards bauen. Achten Sie bei der Wahl eines Tools auf die Standardanbindungen an Ihre Systeme, die Kosten pro Nutzer, der Berichte ansieht, und darauf, wer das Modell pflegt, wenn der Ersteller geht.
Welche Software hilft dabei?
BI-Software reicht von Berichtswerkzeugen in einem Programm bis zu Plattformen wie Power BI. Die Anbindungen an Ihre Quellsysteme sind meist wichtiger als die Diagramme.
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Unter anderem mit Microsoft Power BI, Looker Studio und Qlik Cloud Analytics.