Was ist VoIP?
Kurz gesagt
VoIP (Voice over IP) ist Telefonieren über eine Internetverbindung statt über das herkömmliche Telefonnetz. Geschäftlich bedeutet das meist eine Telefonanlage in der Cloud, mit der Sie Festnetznummern auf einem Telefon, Computer oder in einer Handy-App nutzen.
Wie funktioniert geschäftliches VoIP?
Bei VoIP wird Ihre Stimme in Datenpakete umgewandelt, die über das Internet laufen. Geschäftliche Anbieter liefern das meist als Telefonanlage in der Cloud. In einer Verwaltungsoberfläche legen Sie selbst fest, wer unter welcher Nummer erreichbar ist, wie ein Sprachmenü funktioniert, wann Anrufe zur Mailbox gehen und welche Kollegen gemeinsam eine Warteschlange bilden. Telefonieren können Sie mit einem Tischtelefon, einem Softphone am Computer oder einer App auf dem Handy, mit Ihrer Festnetznummer als Absender.
Die Telefonanlage ist eine Form von SaaS: Sie zahlen pro Nutzer oder pro Nummer und Monat, und einen zusätzlichen Mitarbeiter fügen Sie mit wenigen Klicks hinzu.
Was brauchen Sie?
- Eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Kapazität, im Büro und zu Hause.
- Telefone, Headsets oder Apps, die der Anbieter unterstützt.
- Idealerweise eine Anbindung an Ihr CRM, damit Sie sehen, wer anruft.
Können Sie Ihre Nummer mitnehmen?
Ja. Laut der ACM, der niederländischen Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde, haben Sie ein Recht auf Rufnummernmitnahme, wenn Sie zu einem anderen Anbieter wechseln. Sie beantragen sie bei Ihrem neuen Anbieter, der das mit dem alten regelt; der alte Anbieter darf das nicht verweigern und kein Geld dafür verlangen. Eine Festnetznummer kann nur innerhalb desselben Vorwahlbereichs mitgenommen werden, eine Mobilnummer nur zu einem Mobilfunkvertrag. Achten Sie aber auf die Kündigungsfrist Ihres alten Vertrags.
Welche Software hilft dabei?
Anbieter von Geschäftstelefonie liefern VoIP mit einer Cloud-Telefonanlage, Apps und oft Anbindungen an Ihr CRM. Vergleichen Sie den Preis pro Nutzer und was bei Warteschlangen, Sprachmenüs und Gesprächsaufzeichnung inbegriffen ist.